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Häufige Fragen

In dieser Rubrik beantworten wir häufig gestellte Fragen zur refraktiven Chirurgie:

Wie kann ich mich informieren?
In regelmäßigen Abständen bieten wir Informationsabende an. Bei diesen Veranstaltungen können Sie sich eingehend über die Möglichkeiten der refraktiven Chirurgie kostenlos informieren und unseren Ärzten Fragen stellen. Einen persönlichen Voruntersuchungstermin mit detaillierten Untersuchungen und der abschließenden Aufkläruing vereinbaren Sie bitte bei diesen Veranstaltungen.
Die Informationsveranstaltungen finden im Hörsaal der Augenklinik im Untergeschoss statt. Vom Haupteingang der Augenklinik gelangen Sie über das Treppenhaus eine Etage nach unten zum Hörsaal.

Bitte melden Sie sich im Sekretariat unter der Rufnummer 0201 - 723 - 2375 an,
oder senden Sie uns ein Fax unter der Faxnummer 0201 - 723 - 5748.


Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse?
Für die gesetzlichen Krankenkassen besteht keinerlei Verpflichtung zur Übernahme der Behandlungskosten. Lediglich in einzelnen Sonderfällen werden von den privaten Krankenkassen Ausnahmen gemacht.


Was muss ich zur Voruntersuchung mitbringen und beachten?
Bereits in der Woche vor der Voruntersuchung sollten Sie keine Kontaktlinsen mehr tragen. Bei harten Linsen sind 10 Tage sogar empfehlenswert, denn jede Kontaktlinse hinterlässt einen bleibenden Abdruck auf dem Auge, der erst nach längerer Karenzzeit zurückgeht. Die Messung der Fehlsichtigkeit wird somit ungenau und entsprechend sind die Ergebnisse nach einer Laser-Behandlung unter diesen Umständen nur schlecht vorhersagbar.
Bitte fragen Sie Ihren Augenarzt oder Optiker nach Ihren Brillenstärken der letzten fünf Jahre und bringen Sie uns diese Informationen mit. Bringen Sie bitte auch Ihre Medikamente mit, die Sie eventuell einnehmen oder regelmäßig tropfen. Arztberichte oder Informationen über bereits erfolgte Operationen der Augen sind uns sehr wichtig.


Welche Brillenwerte können mit dem Excimer-Laser behandelt werden?
Kurzsichtigkeit bis -10 Dioptrien, Stabsichtigkeit bis -3 Dioptrien und Weitsichtigkeit bis +3 Dioptrien.
Andere Brillenstärken können mit speziellen operativen Verfahren, z.B. intraokularen Linsen, ausgeglichen werden. Diese Verfahren sind zur Zeit jedoch noch nicht wissenschaftlich anerkannt und allgemein empfohlen.


Ich sehe seit meiner Kindheit auf einem Auge schlecht. Hilft mir eine Laserbehandlung?
Leider kann der Laser nur eine Brillen- oder Kontaktlinsenkorrektur in die Hornhaut einschleifen. Wenn also das Sehvermögen mit Brille oder Kontaktlinse schlecht ist, wird es sich durch eine Laserbehandlung nur geringfügig ändern. Es gibt jedoch Patienten, die mit einzelnen Brillengläsern gut sehen, deren Glasstärken auf beiden Augen jedoch so unterschiedlich sind, dass diese Patienten eine Brille mit voller Korrektur beider Augen nicht vertragen. Dann kann man die Fehlsichtigkeit der Augen angleichen und ein besseres Sehen erreichen.


Reicht eine Laserbehandlung aus?
Nach einer Laserbehandlung stellen sich die neuen Refraktionswerte nach einigen Wochen stabil ein. Sollte dann noch eine größere Fehlsichtigkeit bestehen, kann nochmals gelasert werden.


Meine Brille wird jedes Jahr stärker. Kann der Laser das stoppen?
Die Brillenwerte sollten vor der Laserbehandlung über mindestens ein bi s zwei Jahre stabil sein. Deshalb scheiden Kinder bei der Behandlung aus. Bringen Sie uns bitte Ihre alten Brillenwerte vom Optiker oder Augenarzt mit. Bei der Voruntersuchung wird die aktuelle Refraktion geprüft und mit den alten Werten verglichen. Beachten Sie: Kontaklinsenwerte unterscheiden sich von den Brillenwerten, da Kontaktlinsen einen anderen Abstand zur Hornhaut des Auges haben.


Brauche ich nie wieder eine Brille?
Je größer die Fehlsichtigkeit vor der Operation ist, desto weniger genau läßt sich die verbleibende Brillenkorrektur im voraus bestimmen. Es ist gegebenenfalls eine weitere Korrektur, zum Beispiel zum Autofahren, erforderlich. Eine Lesebrille ist später auf jeden Fall erforderlich. Wie jedes physikalische Verfahren hat auch die Laserbehandlung eine Genauigkeitstoleranz. Gehen Sie von ca. 10% des Ausgangswertes Ihrer Brille aus. In über 80 Prozent aller Behandlungen ist keine Fernbrille mehr erforderlich.
 
     
 


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